Spiel, Spaß und Spannung im Sommercamp »

Für all diejenigen, die nicht beim kein Abseits!-Sommercamp dabei sein konnten, gibt’s hier ein paar fotografische Impressionen sowie einen Auszug aus dem Camp-Tagebuch unserer Mitarbeiterin Jasmin: 

„Gleich zu Beginn des Camps am Montag hatten wir Besuch vom RBB, der für das ZIBB Magazin von unserem Camp berichtete. Nach dem schon aufregenden Start jagte ein Highlight das nächste. Den Beitrag, den der RBB über uns gedreht hat, könnt ihr euch übrigens hier ansehen.

Am Dienstag stand klettern auf dem Programm. Einige der Kinder kannten das Angebot schon aus den Osterferien, für andere war es das erste Mal an einer Wand. Außerdem gab es noch viele andere Aktivitäten: ein Tanzworkshop, Wikingerschach, natürlich Fussball, Wutbällchen basteln… Es war auf jeden Fall für jede und jeden etwas dabei!

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Am Mittwoch besuchten die Familienfarm Lübars! Bei wunderschönem Wetter und guter Laune halfen die Kinder beim Ziegen füttern, stellten selbst Butter her und verbrachten einen ganzen Tag in der Natur und auf dem Abenteuerspielplatz. Es war vor allem schön zu sehen, dass sich zur Mitte der Woche hin die Kinder besser kennenlernten und sich neue Freundschaften entwickelten.

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Ab Donnerstag waren wir dann endlich auf dem Zeltplatz Saatwinkel, der wirklich wunderschön ist. Zum Tegeler See sind es nur 100 Meter und wir nutzten die Nähe zum Wasser natürlich gleich zum Baden und Kanu fahren. Obwohl es anstrengend war und die Hände schnell wehtaten, kam das Rudern super an, denn wir stellten fest, dass wir ziemlich schnell sein können, wenn wir aufeinander achten und zusammen arbeiten. Neben der Wasseraktivitäten boten sich natürlich noch viele andere Möglichkeiten, um sich auszupowern. Der große Fussballplatz und der Spielplatz direkt auf dem Campingplatz luden zum Spielen ein, außerdem hatten wir viele Ehrenamtliche am Start, die verschiedenste Angebote für die Kinder bereit hielten, wie Märchenworkshops, Freundschaftsbändchen, Korbflechten. Erstaunlicherweise waren auch viele Kinder beschäftigt, uns zu helfen! Ob Boot putzen oder Gemüse für das Mittagessen schnippeln, Tische abwischen oder Holz sammeln; wir fanden immer genügend freiwillige Helfer, die ihre Aufgaben gewissenhaft und mit Spaß erledigten!

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Der Freitag war wohl für alle Kinder und auch für die ehrenamtlichen Helfer und Gäste (Vertreter des Jugendamtes, Eltern und Mentoren kamen vorbei) der schönste Tag: nach einem actionreichen Vor- und Nachmittag zündeten wir abends den Grill und das Lagerfeuer an und stimmten uns auf den letzten Abend und die Übernachtung ein. Das Essen kam besonders gut an, da es erstmals Fleisch gab, nachdem die Kinder die ganze Woche mit gesundem Gemüse und fleischlosen Köstlichkeiten versorgt wurden. Als Highlight führten die Musiker den Trommel und Rassel-Workshop am Lagerfeuer durch.

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Nach dem Essen machten wir außerdem noch eine Nachtwanderung. Diese führte direkt zu einem Hexenhaus, wo uns die Hexe auch gleich erschreckte.  Scheinbar waren die letzten Tage dennoch aufregend genug gewesen, denn zurück auf dem Zeltplatz ging es relativ schnell ins Bett und eine selige Ruhe legte sich über den Campingplatz.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Samstag (super lecker: warme Fladenbrote mit Käse, Eier und Nutellabrote) sprangen die Schwimmfreudigen noch kurz in den Tegeler See, bevor es dann anschließend gemeinsam nach Hause ging. Alle TeilnehmerInnen waren nach den vielen Aktivitäten im Camp zwar müde, aber rundum glücklich!“