Sport       1:1 Mentoring       Berufsfelderkundung

mentoring

Mentoring beschreibt eine längerfristige Lernbeziehung zwischen einer erfahrenen Bezugsperson und einer Person, die sich in bestimmten Bereichen weiterentwickeln möchte. Eine solche Beziehung kann zwischen ganz unterschiedlichen Menschen entstehen. In den USA gab es schon Anfang des 20. Jahrhunderts Organisationen, die für diese Beziehungsform einen institutionellen Rahmen boten. Programme wie Big Brothers Big Sisters aus den USA sowie das Programm Perach in Israel sind die Vorreiter des Mentorings.

Der Mentoring-Gedanke findet aktuell auch in Deutschland immer mehr Verbreitung. Mentoring basiert auf beidseitiger Freiwilligkeit der Teilnehmenden sowie der Bereitschaft, eine Beziehung auf Zeit einzugehen und aufrecht zu erhalten. Bei uns stehen die Motivation, Wege zu mehr Bildungsgerechtigkeit aufzuzeigen sowie zum Austausch verschiedener Lebenswelten beizutragen, im Vordergrund. Wir möchten dies durch Formen des außerschulischen Lernens erreichen. Über den Zeitraum von acht Monaten trifft sich ein Mentor oder eine Mentorin – vordergründig StudentInnen, aber auch SchülerInnen, Berufstätige etc. – einmal wöchentlich mit einem Grundschulkind (im Alter von 9-12 Jahren).

Mit dem Mentoringprogramm erreichen wir Kinder, die besonders empfänglich für Freizeitangebote sind, da sie außer ihrem unmittelbaren Umfeld nur wenige Orte und Aktivitäten kennen. Bei unserem Projekt Heimspiel sprechen wir zudem gezielt Flüchtlingsmädchen aus Familien an, die von einer Mentorin besonders profitieren können.